Corporate Governance – Warburg Invest Kapitalanlagegesellschaft mbH


BVI Wohlverhaltensregeln

Der BVI Bundesverband Investment und Asset Management e.V. (BVI) hat als Interessenvertretung der deutschen Investmentbranche sog. BVI-Wohlverhaltensregeln definiert.

Diese formulieren Standards für einen guten und verantwortungsvollen Umgang mit dem Kapital sowie den Rechten der Anleger. Sie beschreiben, wie die Kapitalverwaltungsgesellschaften den gesetzlichen Verpflichtungen gegenüber den Anlegern nachkommen und wie sie deren Interessen Dritten gegenüber vertreten.

Die Warburg Invest Kapitalanlagegesellschaft mbH verpflichtet sich als Mitglied des BVI zur Einhaltung dieser Wohlverhaltensregeln als freiwillige Selbstverpflichtung.

Die BVI Wohlverhaltensregeln finden Sie auf der Homepage des BVI.
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BVI Leitlinien zum Verantwortlichen Investieren

Der BVI Bundesverband Investment und Asset Management e.V. (BVI) hat als Interessenvertretung der deutschen Investmentbranche ebenfalls sog. Leitlinien zum verantwortlichen Investieren veröffentlicht.

Diese dokumentieren das Bewusstsein der im BVI organisierten Fondsgesellschaften für gesellschaftliche Verantwortung im Hinblick auf soziale, ökologische und ethische Belange bei der Vermögensanlage und wurden von allen Mitgliedsgesellschaften gemeinsam verabschiedet.

Die Warburg Invest Kapitalanlagegesellschaft mbH unterstützt diese Leitlinien zum verantwortlichen Investieren, die Sie auf der Homepage des BVI unter www.bvi.de finden.
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Abstimmungsverhalten auf Hauptversammlungen von Aktiengesellschaften

Als Kapitalanlagegesellschaft vertreten wir die Interessen und Stimmrechte unserer Anleger gegenüber Aktiengesellschaften. Bei der Stimmrechtsausübung handeln wir dabei ausschließlich im Interesse der Anleger des jeweiligen Investmentvermögens.

Maßgeblich für unser Handeln sind die Wohlverhaltensregeln und die Analyse-Leitlinien für Hauptversammlungen des Bundesverbandes Investment und Asset Management e.V. (BVI), der Deutsche Corporate Governance-Kodex sowie die vom europäischen Fondsverband EFAMA empfohlenen Prinzipien zur Ausübung der Stimmrechte in Portfoliounternehmen (sog. „EFAMA Code for External Governance“) in ihrer jeweils gültigen Fassung.

Diese Leitlinien verstehen sich als flexibel zu handhabendes Grundgerüst, das eine individuelle Entscheidung im Einzelfall ermöglichen soll. Die Leitlinien werden regelmäßig überprüft und erforderlichenfalls an aktuelle Entwicklungen angepasst.

Wichtige Kriterien bei der Ausübung von Stimmrechten sind aus unserer Sicht:

  • uneingeschränktes Testat des Jahresabschlusses durch einen unabhängigen Wirtschaftsprüfer
  • Transparenz und zeitnahe Kommunikation seitens des Managements
  • angemessene Ausschüttungsquote
  • Satzungsänderungen sollen nicht zu einer Einschränkung der Aktionärsrechte führen


Jede Abstimmung wird von Fall zu Fall entschieden. Um eine objektive Meinungsbildung zu gewährleisten, werden die Mitarbeiter der Abteilung Portfoliomanagement sowie eine Führungskraft aus dem Portfoliomanagement am Prozess beteiligt. Die eigentliche Ausübung der Stimmrechte, verbunden mit unseren Weisungen, erfolgt durch professionelle Vertreter (Proxy Voting-Anbieter bzw. Aktionärsschutzvereinigung). Einzelheiten zu den aufgrund dieser Leitlinien getroffenen Maßnahmen werden den Anlegern auf Verlangen kostenfrei zur Verfügung gestellt.


Umgang mit Interessenkonflikten

Als Kapitalverwaltungsgesellschaft ist die Warburg Invest Kapitalanlagegesellschaft mbH gesetzlich verpflichtet, im ausschließlichen Interesse der Anleger zu handeln.

Um dies sicherzustellen, hat die Gesellschaft umfangreiche interne Maßnahmen getroffen. Diese Maßnahmen dienen dazu, das Entstehen von Interessenkonflikten soweit wie möglich zu verhindern. In den Fällen, in denen es dennoch zu Interessenkonflikten kommen kann, stellen die organisatorischen Maßnahmen sicher, dass diese Interessenkonflikte ermittelt, beigelegt und beobachtet werden können, so dass Anlegerinteressen im Vergleich zu den Interessen der Gesellschaft, mit der Gesellschaft verbundenen Unternehmen oder sonstiger Dritter immer Vorrang haben.

Kann ein Interessenkonflikt nicht beigelegt werden, wird er dem Anleger gegenüber offengelegt

Sofern Sie weitergehende Informationen zu diesem Thema erhalten möchten, wenden Sie sich gerne an Ihren Kundenbetreuer oder an unsere Compliance Abteilung. Die Anschrift bzw. das Kontaktformular entnehmen Sie bitte der Rubrik Kontakt.
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Best Execution – Grundsätze der Auftragsausführung

Die Warburg Invest Kapitalanlagegesellschaft mbH hat Grundsätze zur Ausführung von Orders erlassen, die einer regelmäßigen Überprüfung und ggf. Aktualisierung unterliegen.

Die Entscheidung, welcher Weg für Handelsaufträge verwendet wird, hängt dabei von zahlreichen Faktoren ab. Der Preis des Vermögensgegenstandes ist dabei ein wesentliches, aber nicht das alleinige Entscheidungskriterium. Weitere Kriterien können z.B. die Kosten der Auftragsausführung, die Geschwindigkeit und / oder die Wahrscheinlichkeit der Ausführung bzw. Abwicklung sein.

Sofern Sie weitergehende Informationen zu diesem Thema erhalten möchten, wenden Sie sich gerne an Ihren Kundenbetreuer oder an unsere Compliance Abteilung. Die Anschrift bzw. das Kontaktformular entnehmen Sie bitte der Rubrik Kontakt.
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MIFID II Ausführungsgrundsätze

Eine Zusammenfassung der Informationen über die erreichte Ausführungsqualität unter MiFID II und den TOP 5-Jahresbericht für 2017 finden Sie hier.


Vergütungsgrundsätze der Gesellschaft

Die Warburg Invest Kapitalanlagegesellschaft mbH (im Folgenden: „Warburg Invest“) unterliegt den für Kapitalverwaltungsgesellschaften geltenden aufsichtsrechtlichen Vorgaben im Hinblick auf die Gestaltung ihres Vergütungssystems.

Die detaillierte Ausgestaltung hat die Warburg Invest in Vergütungsgrundsätzen geregelt, deren Ziel es ist, eine nachhaltige Vergütungssystematik unter Vermeidung von Fehlanreizen zur Eingehung übermäßiger Risiken sicherzustellen.

Die Struktur der Warburg Invest als Kapitalverwaltungsgesellschaft mit dem Gesellschafter M.M.Warburg & CO (AG & Co.) KGaA (im Folgenden MMWCO), einem Aufsichtsrat und verwalteten Investmentvermögen sowie Freien Mandaten, ist nicht komplex.

Die Vergütungsgrundsätze gelten für alle Mitarbeiter und Geschäftsführer. Durch das Vergütungssystem sollen keine Anreize geschaffen werden, übermäßige Risiken einzugehen. Vielmehr soll eine Kontrollierbarkeit der operationalen Risikokomponenten, verbunden mit festgelegten Zuständigkeiten, erreicht werden.

Die Geschäftsführung der Warburg Invest legt die allgemeinen Grundsätze der Vergütungspolitik fest, überprüft diese regelmäßig und ist für deren Umsetzung sowie die gegebenenfalls notwendigen Anpassungen verantwortlich.

Der Aufsichtsrat der Warburg Invest beaufsichtigt die Geschäftsführung bei der Umsetzung und stellt sicher, dass die Vergütungsgrundsätze mit einem soliden und wirksamen Risikomanagement vereinbar sind. Weiterhin stellt der Aufsichtsrat sicher, dass bei der Gestaltung und der Umsetzung der Vergütungsgrundsätze und -praxis die Corporate-Governance-Grundsätze und -strukturen der Warburg Invest eingehalten werden.

Angaben zur Höhe der Vergütung

Ein Teil der Mitarbeiter der Warburg Invest erhält eine Vergütung in entsprechender Anwendung des Gehaltstarifvertrages für das private Bankgewerbe. Alle anderen Mitarbeiter erhalten eine einzelvertraglich vereinbarte feste Vergütung. Neben der festen Vergütung können Mitarbeitern variable Vergütungen in Form von Sonderzahlungen gewährt werden. Diese werden von der Geschäftsführung in Abstimmung mit dem zuständigen Partner der M.M.Warburg & CO nach Ermessen festgelegt.

Die Vergütungen der Geschäftsführer der Warburg Invest richten sich nach den jeweils geltenden vertraglichen Vereinbarungen. Die Geschäftsführer erhalten eine einzelvertraglich vereinbarte fixe Vergütung, außerdem können ihnen variable Vergütungen in Form von Sonderzahlungen gewährt werden, die nach Ermessen vom Aufsichtsrat festgelegt werden.

Der Gewährung einer erfolgsabhängigen Vergütung liegt insgesamt eine Bewertung sowohl der Leistung des betreffenden Mitarbeiters, seiner Abteilung als auch des Gesamtergebnisses der Gesellschaft zugrunde. Bei der Bewertung der individuellen Leistung werden finanzielle wie auch nicht finanzielle Kriterien berücksichtigt.

Variable Vergütungselemente sind nicht an die Wertentwicklung der verwalteten Investmentvermögen gekoppelt. Die Auszahlung der variablen Vergütung erfolgt unter Anwendung des Proportionalitätsgrundsatzes ausschließlich monetär und nicht verzögert. Grundsätzlich beträgt die variable Vergütung nicht mehr als 40% der fixen Vergütung für einen Mitarbeiter.

Vergütungsbericht und jährliche Überprüfung der Vergütungspolitik

Die Geschäftsführung erstellt jährlich einen Vergütungsbericht in Zusammenarbeit mit dem Personalbereich, dem Leiter des Risiko Controllings und dem Chief Compliance Officer.

Auf Basis des Vergütungsberichtes überprüft der Aufsichtsrat jährlich die Umsetzung und ggf. Aktualisierung der Vergütungsgrundsätze. Besonderes Augenmerk legt der Aufsichtsrat dabei auf die Einhaltung eines angemessenen Verhältnisses zwischen dem Anteil der festen Vergütung und dem variablen Anteil.

Zusätzlich führt die Interne Revision der Gesellschaft eine unabhängige Prüfung der Gestaltung, der Umsetzung und der Wirkungen der Vergütungsgrundsätze der Warburg Invest durch. Im Rahmen der Überprüfung der Vergütungspolitik ergaben sich keine Abweichungen von den festgelegten Vergütungsgrundsätzen.

Änderungen der festgelegten Vergütungspolitik

Es haben sich gegenüber dem Vorjahr keine wesentlichen Änderungen ergeben.

Investmentsteuergesetz 2018: Information über Selbstdeklaration zum Zweck der Teilfreistellung

Weitere Informationen zu diesem Thema finden Sie hier.

 

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