Warburg Invest unterstützt die Bewerbung Frankfurts um Sitz des Standardsetzers für Nachhaltigkeitsdaten

Sep 17, 2021

Die Integration von Nachhaltigkeitskennzahlen in die Anlageentscheidungen im Asset Management werden immer wichtiger. 

Dies ist nicht nur durch die regulatorischen Vorgaben im Rahmen des EU Actionplan on Sustainable Finance getrieben, sondern wird verstärkt von Anlegern gefordert, die sich immer mehr dazu verpflichtet fühlen, dass mir ihren verwalteten Kundengeldern kein ökologisches oder soziales Fehlverhalten finanziert wird. 

Für die Berücksichtigung dieser Nachhaltigkeitsrisiken ist eine einheitliche Datenbasis essentiell um die "Spreu vom Weizen" zu trennen. 

Derzeit gibt es vor allem von den großen börsengelisteten Unternehmen hinreichende Daten, um diese ESG-Kennzahlen bei Investitionsentscheidungen einfließen zulassen. 

Es ist wünschenswert, dass in nicht allzu ferner Zukunft alle Unternehmen - unabhängig ob börsennotiert oder privatwirtschaftliche aufgestellt - ab einer gewissen Größe Auskunft über wesentliche Nachhaltigkeitskennzahlen wie z.B. den CO2-Fußabdruck veröffentlichen müssen. Erst dann können die Ziele des "European Green Deal" tatsächlich erreicht werden. 

Vor diesem Hintergrund unterstützen wir die Bewerbung Frankfurts um den Sitz des Standardsetzers für Nachhaltigkeitsdaten. Viele deutsche Unternehmen genießen bereits eine Vorreiterrolle, wenn es darum geht "negative externe Effekte" zu vermeiden. 

Diese Unternehmen stehen im globalen Wettbewerb und deswegen ist es zielführend, dass durch die Sicherstellung von faire Arbeitsbedingungen entlang der Lieferkette und die Umsetzung von Klimaschutzmaßnahmen kein Wettbewerbsnachteil entsteht. 

Durch die Bewerbung Frankfurts als Heimatort für diese wichtige Institution stehen die Chancen gut, dass die hohen deutschen Standards zukünftig international angewendet werden.

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