Martin Hattwig im Absolut Report: „Das Nischensegment Unternehmens-Schuldscheindarlehen ist weiterhin auf Wachstumskurs.“

Sep 5, 2022

Der Unternehmens-Schuldschein hat sich als Alternative zu Kredit und Anleihe etabliert: Wie Investoren und Emittenten gerade in unsicheren Zeiten von dem stabilen Finanzierungsinstrument profitieren können, zeigt Martin Hattwig, Leiter Fixed Income bei der Warburg Invest Kapitalgesellschaft mbH in Hamburg, in seinem Gastbeitrag im Absolut Report auf.

Grundsätzlich stellen Unternehmens-Schuldscheindarlehen laut des Experten eine zusätzliche Möglichkeit der Fremdkapitalaufnahme dar, die in den letzten Jahren immer mehr an Bedeutung gewonnen hat. Und so bewegen sich die Ausgabenvolumina für Unternehmens-Schuldscheine in der Regel im zweistelligen Millionenbereich, nicht selten gibt es auch höhere Transaktionsvolumina. 

Im Gegensatz zu Unternehmensanleihen charakterisieren sich Unternehmens-Schuldscheindarlehen durch eine überschaubare Vorbereitung der Emission, da z.B. die Erstellung von Emissionsprospekten und Roadshows entfällt, wie Hattwig betont. Hinzu kommen noch die geringen Dokumentationsanforderungen, die eine schnelle und kostengünstige Kapitalbeschaffung ermöglichen. 

So sind vor allem die Charakteristika des Segmentes wie beispielsweise die Befreiung der Mark-to-Market-Methode und der hohe Grad an Flexibilität maßgeblich für den Erfolg des Segments verantwortlich, weshalb Martin Hattwig konstatiert: „Das Nischensegment Unternehmens-Schuldscheindarlehen ist auch weiterhin auf Wachstumskurs.“

Warum sich gerade mittelständische Unternehmen verstärkt mit Unternehmens-Schuldscheindarlehen finanzieren und welche aktuellen Trends es gibt, erfahren Sie im Gastbeitrag

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