Martin Hattwig bei FinanceNewsTV: „Der Charme der Anlageform Unternehmensschuldscheindarlehen liegt in der sehr einfachen Dokumentation.“

Oct 8, 2021

Schuldscheindarlehen als Mittel der Fremdfinanzierung und der Kapitalanlage sind längst kein Geheimtipp mehr und erfreuen sich auch in Zeiten von Null- und Negativzinsen einer wachsenden Beliebtheit. Doch was macht diese Anlageklasse aus?

„Unternehmensschuldscheindarlehen lassen sich vereinfacht ausgedrückt zwischen einem Kontusalkredit und der klassischen Unternehmensanleihe eingruppieren“, sagt Martin Hattwig, Leiter Fixed Income bei Warburg Invest, im Interview mit FinanceNewsTV.

Dabei handelt es sich jedoch nicht um ein klassisches Wertpapier, sondern vielmehr liegen bilaterale Darlehensverträge vor. „Der Charme der Anlageform Unternehmensschuldscheindarlehen liegt dabei in der sehr einfachen Dokumentation“, so der Experte. Trotz des schlanken Vertragsumfanges gelten aber strenge gesetzliche Regelungen für diese Anlageklasse.

So hat das vermeidliche Nischensegment in den letzten Jahren ein regelmäßiges Wachstum verzeichnet, das sich zum einen mit der fortschreitenden Internationalisierung des Segments aber auch mit weiteren Emissionen von Debütemittenten begründen lässt.

Welche Vorteile diese Anlageklasse besonders für Emittenten und Investoren bietet und was es mit den Zinsfloor auf sich hat, erläutert der Experte im Video.

Zum Interview

Nach oben