Groß und gut – Warburg-Defensiv-Fonds überspringt 150 Millionen Euro Marke und gehört laut Citywire zu den Top 3 Volatilitätsfonds

Mon Sep 03 08:59:07 CEST 2018

Nachdem der Warburg-Defensiv-Fonds erst in diesem Jahr die 100 Millionen Euro Marke überqueren konnte, gelang es dem Asset Management Team von Warburg binnen weniger Wochen die nächsten 50 Millionen Euro einzuwerben. Per Ende August wird der Fonds ein Volumen von gut 155 Millionen Euro aufweisen.

Die hohe Nachfrage von Kundenseite ist vor allem darin begründet, dass der Fonds zu den besten Volatilitätsfonds am Markt gehört. So listete Citywire den Fonds Ende August als Nummer drei unter den Top fünf Volatilitätsfonds (Die fünf besten Volatilitäts-Fonds der Citywire-Datenbank). Über einen Zeitraum von drei Jahren schnitten lediglich zwei (deutlich kleinere) Fonds besser ab. Während die Performance des Warburg Invest Fonds in den vergangenen drei Jahren 9,8 % betrug, schnitten die Investmentvermögen von HSBC um einen bzw. knapp zwei Prozentpunkte besser ab.

Den über 1,4 Milliarden Euro schweren Optoflex Fonds von Feri und die DyMACS Strategie aus dem Hause Berenberg konnte der Warburg-Defensiv-Fonds in den vergangenen drei Jahren hinter sich lassen.

Nachdem der Warburg-Defensiv-Fonds zwischen 2011 und 2017 annähernd sechs Prozent Performance per annum erzielen konnte, gestaltet sich das Umfeld für die Strategie in 2018 bislang etwas herausfordernder. Mit einer Performance von knapp einem Prozent seit Jahresbeginn schlägt sich der Ansatz zwar immer noch besser als viele andere Assetklassen und vergleichbare Strategien, bleibt aber hinter der selbst gesteckten Zielrendite zurück.

Das Team um Dr. Björn Borchers erklärt dies auch mit dem konsequent globalen Ansatz der Strategie. Auf der einen Seite konnte die Strategie hierdurch zu Beginn des Jahres rund um den „Vola-Crash“ in den USA enorm profitieren, auf der anderen Seite war für Strategien, die beispielsweise ausschließlich in den USA die Risikoprämie vereinnahmen in den letzten Wochen ein deutlich attraktiveres Umfeld vorhanden. Hier blieb insbesondere das europäische Umfeld zuletzt hinter den Erwartungen zurück. Zudem eliminiert das Portfolio Management Team des Warburg-Defensiv-Fonds konsequent etwaige Aktienmarktrisiken, um für den Investor ausschließlich die Volatilitätsrisikoprämien zu vereinnahmen. „Einige wenige Strategien unter dem Mantel der Volatilitätsrisikoprämie sind da weniger restriktiv und profitieren seit dem zweiten Quartal des Jahres von der positiven Entwicklung der US-Aktienbörsen“ so Borchers.

Matthias Mansel, Geschäftsführer von Warburg Invest, ergänzt: „Wir bevorzugen in unserem Bereich Multi Asset & Liquid Alternatives genau erkennbare Strategien. Wenn der Anleger ein Produkt erwirbt, auf dem Volatilitätsrisikoprämie steht, dann bekommt er auch ein Produkt, in dem wir ausschließlich diese Risikoprämien vereinnahmen.“ Der Trend zu Liquid Alternatives ist deshalb anhaltend, da diese Strategien mit geringerer Korrelation zu vielen anderen liquiden Assetklassen verbunden werden. „Dem Investor ist wenig geholfen, wenn er eine Strategie in seinem Portfolio allokiert, in der andere Risiken enthalten sind als ihm versprochen wurden“, so Mansel.

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